Friede zu Eilenburg 1646, Öl auf Leinwand, 1,00 x 1,35 m, Volker Pohlenz 2026
Fotografie: ebsota
Das Gemälde stellt die Unterzeichnung des Friedens zu Eilenburg im Jahre 1646 dar. Damit endete für Kursachsen der nach 1648 als 30jährige Krieg bezeichnete, europäische, grausame Konflikt zwei Jahre früher. Eilenburg als Friedensstadt sowohl nach innen als auch nach außen ein Bild zu geben, das ganz und gar über die üblichen Stadtansichten hinausgeht, dies war das Ziel des Stiftungsgedankens, der dieses Gemälde möglich machte.
Entstehung des Gemäldes
Bürgerschaftliches Engagement ist in Eilenburg von durchringender Bedeutung für Entwicklungen, die nicht alltäglich, aber notwendig sind. Das was schon da ist, muss nur ins richtige Licht gerückt werden, um so die Chance für darauf aufbauende Bewegungen zu ermöglichen.
Eilenburg als Friedensstadt sowohl nach innen als auch nach außen ein Bild zu geben, das ganz und gar über die üblichen Stadtansichten hinausgeht, dies war das Ziel des Stiftungsgedankens, der dieses Gemälde möglich machte.
Das im Jubiläumsjahr 2026 entstandene Gemälde mit dem Titel „Frieden zu Eilenburg 1646“, das der Maler Volker Pohlenz im Auftrag des Tourismus- und Gewerbevereins Eilenburg e. V. (#TGVeb) geschaffen hat, ist aus unserer Sicht ideal geeignet, diesem Gedanken visuell Ausdruck zu verleihen.
Wir unterstützen damit ausdrücklich die Projektidee des Tourismus- und Gewerbevereins Eilenburg e. V., des Vorstandes für PR Sven Lehmann und darüber hinaus des gesamten Vorstandes sowie des Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Tüchler, das Gemälde öffentlich zugänglich erlebbar und über zur Verfügung stehende Kommunikationsmöglichkeiten auch weit über unsere Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen.
Wir vertrauen darauf, dass das gute Vorbild in der Stadt, sowohl des Friedensgedankens, als auch der Idee, Kunst als Botschafterin in die Welt zu senden, auch zukünftige Generationen genauso begeistert, wie es das mit uns tat.Die Stifterinnen und Stifter, der Vorstand des #TGVeb und die Unterstützer im Sommer des Jahres 2026
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- Hartung Foundation für Unternehmer Frank-Rainer Hartung, Andrea Helfer-Thiemecke für Peter Thiemecke, Sarah Bock, Andreas Kunze, Eierlikör-Gruppe Eilenburg (Stefan Georges, Yves Greulich, Stefan Henschel, Steffen Tänzer) sowie die
- Unterstützer Hüfnergut, Familie Krostitz; Kai-Uwe Tüchler, Sven Lehmann
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Das Gemälde wurde zur Eröffnung des 4. Kleinstadtlabors KUNSTwoche Eilenburg am 22. August 2026 feierlich im Beisein der Schirmherrin Dr. Christiane Schenderlein (MdB), des OBM Ralf Scheler, des Malers Volker Pohlenz sowie zahlreicher Stifterinnen, Stifter und Unterstützer zur Kunstausstellung „Friedensstadt Eilenburg – 380 Jahre Friede zu Eilenburg 1646 – 2026“ in St. Nikolai enthüllt.
Es ist dauerhaft im Rathaus zu Eilenburg, direkt neben dem Eingang des Standesamtes zu erleben.
Das Gemälde „Frieden zu Eilenburg 1646“ kann zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus besucht werden. Größere Gruppen (ab 6 Personen) melden sich bitte über das Bürgerbüro an und benennen einen Verantwortlichen.
Das Gemälde „Friede zu Eilenburg 1646“ stellt eine mögliche Situation im Rathaus dar, bei der der Vertrag unterzeichnet wurde. Abgebildet sind neben den historischen Persönlichkeiten auch ein Teil der Stifter und Stifterinnen.
Die drei historischen Orte des Friedens zu Eilenburg 1646
Die Stadt Eilenburg war zu den Verhandlungen des Friedens zu Eilenburg 1646 zweigeteilt. Im Schwarzen Adler logierte die schwedische Delegation, im Roten Hirsch die sächsischen Gesandten. Im Rathaus zu Eilenburg traf man sich zu den Verhandlungen.
Den Verhandlungstisch kann man heute noch im Museum im Roten Hirsch erleben.

Die Friedensstadt Eilenburg
Die Weltkleinstadt Eilenburg hat tatsächlich drei bedeutende Friedensimpulse zu bieten.
Mit
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- dem Frieden zu Eilenburg 1646 (Königreich Schweden – Kurfürstentum Sachsen),
- dem lokal sehr bedeutsamen Bittgottesdienst Martin Rinckarts 1639 (die Schweden lassen aufgrund dessen von der Zerstörung Eilenburgs ab) und
- dem Landfrieden zu Eilenburg 1327 (Herzog Rudolf von Sachsen und Markgraf Friedrich von Meißen, Otto von Eilenburg wirkte als Schiedsrichter),
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verweist die kleine Stadt an der Mulde nun auf nahezu 700 Jahre Friedenspraxis.

Friedensorte in Nordsachsen und europaweit
Die Weltkleinstadt Eilenburg ist mit den Friedensereignissen in der Stadt ein bedeutender Friedensort, mit dem Frieden 1646 auch auf überregional europäischer Ebene. Damit sind wir aber keinesfalls allein. In Nordsachsen liegen in unmittelbarer Nähe noch Wermsdorf mit dem Frieden von Hubertusburg (1763) und Oschatz mit dem gleichnamigen Frieden von 1542.

Europaweit sind es nahezu 200 Orte an denen Friedensverträge geschlossen wurden.
Fotografie: ebsota






